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News › Besuch von Herrn Klenk 2018

Zu aller erst haben wir uns dazu entschlossen ein paar Fakten über Herrn Klenks privates und geschäftliches Leben zu machen. Im Anschluss geht es schließlich mit dem eigentlichen Artikel weiter.

14 Fakten über Herrn Klenk:

  • Vizepräsident des Landtages in Stuttgart
  • War schon einmal am Elly → kommt gerne wieder und unterstützt Politiker zum „Anfassen“
  • Ist 59 Jahre alt
  • Stammt aus einem kleineren Dorf in Baden-Württemberg
  • Lieblings-Schulfächer: Deutsch und Biologie
  • Erste politische Tätigkeit: Klassensprecher
  • Realschulabschluss ø 2,3
  • Ist sozial engagiert: „Deutsches Rotes Kreuz“
  • Kam mit 42 Jahren ins Parlament
  • Er ist bei der Christlich Demokratischen Union (CDU), da er ihre Meinung bei den meisten Themen vertritt – es gibt ebenso Entscheidungen, bei denen er mit den anderen nicht immer einer Meinung ist.
  • Ist mit Politikern aus anderen Parteien befreundet
  • Arbeitet montags, dienstags und donnerstags, dazu kommen noch Veranstaltungen, bei denen er präsent ist → insgesamt ca. 60-70 Wochenstunden
  • Landtagsabgeordnete verdienen ca. 7770 pro Monat (Bundestagsabgeordnete ca. 2-3 Tausend mehr)

Am Mittwoch, den 21. Februar 2018, bekamen wir, die Klasse 9a, Besuch vom Landtagsvizepräsidenten Herrn Klenk (CDU). Wir konnten ihm alle unsere Fragen stellen und bekamen zufriedenstellende und lehrreiche Antworten. Ein paar dieser Fragen und Antworten möchten wir mit euch teilen, da dies unserer Meinung nach die perfekte Möglichkeit ist, etwas über Politik zu erfahren. Dass wir es hier mit einem Experten zu tun haben, kann man daran erkennen, dass Herr Klenk schon zum vierten Mal wiedergewählt wurde.
Wichtig erschien uns dabei der Aspekt, wie die Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland (AfD) im Landtag abläuft. Auf die Frage antwortete er damit, dass die AfD in jeglichen Debatten auf das Thema Flüchtlingspolitik zu sprechen komme. Dies wirke äußerst unsympathisch, so Klenk.

Ein weiteres heiß diskutiertes Thema zurzeit ist die Flüchtlingspolitik, zu dieser Klenk wie folgt Stellung nahm. Seiner Meinung nach habe Merkel einen Fehler gemacht. Sie hätte die Gefahr früher bemerken und schneller handeln müssen. Bevor die große Flüchtlingswelle am 5. September 2015 auch nach Deutschland kam, hätte man sich schon mit anderen europäischen Politikern 2013 verständigen und nach einer dauerhaften Lösung für das Problem suchen sollen. Die Bundeskanzlerin hätte auf europäischer Ebene die Führungsrolle einnehmen sollen. Da dies jedoch nicht geschah, werde uns das Thema Flüchtlingspolitik noch lange verfolgen, prophezeite Klenk.
Angesichts des großen Skandales der Automobilindustrie, welcher sich durch 2017 hindurch zog, empfanden wir es ebenso wichtig, uns zu diesem Thema die Meinung eines Politikers anzuhören. Klenk zeigte Verständnis dafür, dass die Automobilindustrie den hohen Ansprüchen und Wünschen nicht gerecht werden konnte. Jedoch prangerte er an, dass die Automobilindustrie ihre Fehler leugne, und zu betrügen versuche. Das Land Baden-Württemberg
Ein weiteres heiß diskutiertes Thema zurzeit ist die Flüchtlingspolitik, zu dieser Klenk wie folgt Stellung nahm. Seiner Meinung nach habe Merkel einen Fehler gemacht. Sie hätte die Gefahr früher bemerken und schneller handeln müssen. Bevor die große Flüchtlingswelle am 5. September 2015 auch nach Deutschland kam, hätte man sich schon mit anderen europäischen Politikern 2013 verständigen und nach einer dauerhaften Lösung für das Problem suchen sollen. Die Bundeskanzlerin hätte auf europäischer Ebene die Führungsrolle einnehmen sollen. Da dies jedoch nicht geschah, werde uns das Thema Flüchtlingspolitik noch lange verfolgen, prophezeite Klenk.
Angesichts des großen Skandales der Automobilindustrie, welcher sich durch 2017 hindurch zog, empfanden wir es ebenso wichtig, uns zu diesem Thema die Meinung eines Politikers anzuhören. Klenk zeigte Verständnis dafür, dass die Automobilindustrie den hohen Ansprüchen und Wünschen nicht gerecht werden konnte. Jedoch prangerte er an, dass die Automobilindustrie ihre Fehler leugne, und zu betrügen versuche. Das Land Baden-Württemberg bleibe friedlich, da viele Arbeitsplätze von der Automobilindustrie abhängig seien und das Land keine Risiken eingehen wolle.

Auch in unserer Klasse dachten viele, dass Politiker ein Abitur brauchen, Klenk erklärte uns jedoch, dass dies nicht nötig sei. Dies sei auch der Grund, dass sich in der Öffentlichkeit hartnäckig der Glaube hielte, Politiker bekämen zu viel Geld für ihre Arbeit.

Die nächste Frage, die wir ihm gestellt haben, betrifft uns alle. Warum gibt es das achtjährige Gymnasium und wann wird das Neunjährige wieder eingeführt? Da Herr Klenk eine einhundertprozentige Zuständigkeit für die Schulen Baden-Württembergs aufweist, kennt er sich auch in diesem Themenbereich aus und gab uns eine gute Antwort. Er selbst hat für die Einführung des G8 gestimmt, da man anfangs dachte, Jugendliche könnten schneller studieren. Jedoch wüssten viele nicht, was sie nach der Schule machen sollten. Gleichermaßen werde der Schulstoff „gepresst“ und es gäbe ein Jahr Pause. Laut Klenk solle das G8 bleiben und man solle mit den Problemen klarkommen. Persönlich habe er mittlerweile seine Meinung geändert. Er ist nun gegen das achtjährige Gymnasium.

Für uns Heilbronner ist es natürlich wichtig, zu erfahren, was mit unserer Stadt in Zukunft geschehen soll. Ein großes Projekt für die Stadt Heilbronn ist die Bundesgartenschau, welche in knapp einem Jahr eröffnet wird. Herr Klenk hat uns die Pro- und Kontra-Argumente für die BuGa kurz und schlüssig erläutert. Dass der zuvor vernachlässigte Platz sinnvoll genutzt werde, zeigt sich vor allem darin, dass der Park für immer ein Erholungsgebiet für Alt und Jung sein werde und Wohnungen gebaut werden, welche jedoch ein hohes Budget erfordern. Klenk hat den zukünftigen Park schon zweimal besucht und konnte sich daher schon ein umfangreiches Bild des Areals verschaffen. Seiner Meinung nach sei die Bundesgartenschau ein Projekt der Nachhaltigkeit und nur von Vorteil für die Stadt Heilbronn.

„Die Bundesgartenschau ist ein Projekt der Nachhaltigkeit und nur von Vorteil für die Stadt Heilbronn.“
Wilfried Klenk (CDU)

Wie oben bereits erwähnt, ist Herr Klenk Mitglied der CDU. Aus diesem Grund wollten wir Näheres über seine Beziehung zu unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel (ebenfalls CDU) erfahren. Herr Klenk sieht Frau Merkel als kompetente, verlässliche und uneitle Person. Dies kann er gut beurteilen, da er ebenso privat wie beruflich mit Merkel zu tun hat.

Für uns war Herr Klenks Besuch ein durch und durch positives Erlebnis. Es war sehr aufschlussreich, Fragen von einem Politiker höchstpersönlich beantwortet zu bekommen. Wir sagen: „Danke Herr Klenk“, und hoffen, Sie bald wieder am Elly begrüßen zu dürfen.