News › Russlandaustausch 8.-18. Mai 2017

Das Abenteuer beginnt

Montag, den 8. Mai

Am 8. Mai 2017 war es so weit, 14 Russisch lernende Schüler der Klassenstufe 9 und 10 des Ellys, begaben sich auf eine spannende Reise nach Sankt Petersburg ins Ungewisse. Seit Monaten freuten wir uns auf den Gegenbesuch. Nun war es soweit. Um 8.40 Uhr stiegen wir in den Kleinbus, in den unsere großen Koffer gerade noch hineingepasst haben und das Abenteuer begann. Manche aus der Gruppe flogen mit dem Flugzeug zum ersten Mal und waren umso mehr aufgeregt.

Am späten Nachmittag kamen wir schließlich in St.Petersburg an, liefen ohne Probleme durch alle Kontrollen am Flughafen und rannten ungeduldig unseren Austauschpartnern in die Arme. Die Aufregung und die Freude waren sehr groß!

Der Tag des Sieges

Dienstag, den 9.Mai

Ich weiß nicht wirklich, wie ich anfangen soll… Also, am 08. Mai 2017 sind wir, einige Schüler der Klassen 10a/b und 9a, Frau Rausch und Frau Heronimus in Sankt Petersburg angekommen. Der Grund für die Hinreise war natürlich der langersehnte 10-tägige Schüleraustausch.

Alle Schüler aus Deutschland wurden am Flughafen Pulkovo in Sankt Petersburg von ihren Partnern abgeholt. Meine Austauschpartnerin Mascha war natürlich auch dort vor Ort und war schon völlig aufgeregt, so wie ich auch. Wir haben uns beide sehr gefreut uns wiederzusehen und hatten uns danach bei ihr zuhause bei einem warmen Tee eine Menge zu erzählen gehabt.

Am nächsten Tag, am 9. Mai 2017, durften alle erst einmal ausschlafen, denn an diesem Tag war in Russland Feiertag. Gefeiert wurde nämlich der wichtigste Feiertag des Jahres, der „Tag des Sieges“, russisch: День Победы. An diesem Tag erinnert man an den Tag des Sieges über Deutschland im Zweiten Weltkrieg und damit an das Ende des „Großen Vaterländischen Krieges“.

Unsere Austauschpartner konnten an diesem Tag unabhängig von den Lehrern etwas mit uns Schülern unternehmen. Nachmittags haben Mascha und ich uns dann mit Rebecca, Regina und deren Partnerinnen an einer Metrostation getroffen.

Von dort aus ging es dann auch schon zu einer der berühmtesten Straßen St. Peterburgs, zum Newski – Prospekt (russisch Невский проспект). Dort war wirklich sehr viel los, denn dort wurde nämlich eine Parade, die an dem Tag stattfinden sollte, vorbereitet.

Zunächst gingen wir von Laden zu Laden. Nach einiger Zeit aber brachten unsere Partner uns in ein kleines Gruselkabinett, Дом страха und danach in ein Haus, in dem alles verkehrt herum war. Später haben wir uns dann noch die Parade angeschaut und sind im Anschluss in die Galerie (russisch галерея ) gegangen und haben dort nach sehr langer Zeit endlich etwas essen können.

Den wunderschönen ersten Tag haben wir bei der Austauschpartnerin von Rebecca, Rita, ausklingen lassen. Von hier aus hatten wir einen mega Ausblick auf die Peter-und-Paul-Festung und konnten uns ganz gemütlich das Feuerwerk anschauen.

Alida Kalic, 10a

Eremitage/ Winterpalast

Freitag, 12. Mai

Unser Tag begann um 08:30 Uhr mit einer Unterrichtsstunde Mathematik bis um 09:30 Uhr. Der Mathematikunterricht ist viel schwerer als wir uns das vorgestellt haben, da die Klasse unserer Partner uns mit dem Stoff voraus sind. Es ist uns aufgefallen, dass die Schüler während dem Unterricht an ihrem Handy sitzen dürfen. Das hat uns sehr verwundert. Nach einem 30-40- minütigen Spaziergang begann unsere Führung in der Eremitage um 11:00 Uhr.

Die Eremitage ist eine der größten und bekanntesten Kunstmuseen der Welt. In unserer zwei-stündigen Führung lernten wir viel über verschiedene Ausstellungsgegenstände und die Geschichte der Eremitage. 1917 war die Eremitage das Zuhause und die Residenz der Zaren und vor allem der Hauptsitz von Katharina der Großen. Früher war die Eremitage kaiserlich, während sie heute staatlich ist. Die Eremitage ist in den Winterpalast, die kleine Eremitage, die neue Eremitage, die große und alte Eremitage, den Winterpalast von Peter I. und dem Eremitage-Theater aufgeteilt.

In der Eremitage lassen sich 3 Millionen Ausstellungsgegenstände, unter anderem auch archäologische Fundstücke betrachten, die täglich von ca. 30.000 Besuchern angeschaut werden. In den 350 Ausstellungsräumen sind 65.000 Ausstellungsstücke in 6 Sammlungen ausgestellt. Um jedes einzelne zu begutachten, müsste man 10 Jahre von morgens bis abends in der Eremitage verbringen. Die meisten antiken Skulpturen sind aus Marmor und aus der Zeit der Römer. Der obere Balkon der Eremitage wird von Skulpturen, den Atlanten, getragen. Die wunderschönen Wandteppiche entstanden aus Skizzen. In der Eremitage gibt es viele Werke, die auf Verhaltensweisen des Menschen hinweisen, wie zum Beispiel Bilder von Mann und Frau, wie sie miteinander reden, spielen oder singen. Beim Restaurieren alter Bilder, das 6-7 Jahre dauert, werden die Farben erneuert, da man durch mehrere Schichten Lack das Bild nicht mehr erkennen kann. Der Thronsaal befindet sich im Winterpalast, der durch den Doppeladler am Thron sehr markant ist. Ein weiterer bedeutender Saal ist der „Goldene Saal“, der wie sein Name schon sagt, aus purem Gold mit Glaspyramiden besteht.

Nach dem gemeinsamen Ausflug aßen wir mit unseren Austauschschülern zu Mittag. Nach dem Essen fuhren wir mit ihnen und weiteren Freunden mit der Metro zu einer Gruselquest mit Schauspielern, genannt Ada. Dort mussten wir im Dunkeln alle zusammen Aufgaben meistern, um in weitere Räume bis hin zum Ziel zu kommen. Um den schönen Tag ausklingen zu lassen, gingen wir noch gemeinsam beim „Pizza Hut“ zu Abend essen, bis jeder schließlich nach Hause fuhr.

Von Anna Maylandt und Lara Schmid

Der Menshikow- Palast

Samstag, den 13. Mai

Anders als in Deutschland, haben die russischen Schüler samstags Unterricht. Die Schule fängt samstags um 09:00 Uhr an, eine Stunde später als unter der Woche. Deshalb trafen wir uns am Samstag, den 13.05 um 09:30 Uhr in der Schule. An diesem Tag stand der „Меньшиковский дворец “ an. Wir gingen zu Fuß zur Metrostation. Einige von uns hatten keine „житоны “ mehr und mussten sich welche kaufen. „Житоны “ sind Münzen, die man an der Metrostation ins Drehkreuz werfen muss, um mit der Metro fahren zu können. Nachdem wir ungefähr 2,5 Minuten die Rolltreppe runtergefahren sind, haben wir auf die Metro gewartet. Der Vorteil der Metro in Russland ist, dass alle zwei Minuten eine Metro kommt. Nach ungefähr fünf Stationen sind wir ausgestiegen und gemeinsam zur „Bushaltestelle“ gegangen. Die russische Lehrerin hat für einige von uns die Bustickets für 40 Rubel gekauft. 40 Rubel entsprechen ungefähr 0,65€ , recht günstig. Nach einer kurzen Busfahrt sind wir zu Fuß zum Menshikovskij Palast gelaufen. Da die Führung erst um 10:40 begann und wir ein bisschen früher da waren, haben wir uns draußen auf die Bänke gesetzt und eine Vesperpause bei strahlendem Sonnenschein gemacht. Die Führung dauerte ungefähr eine Stunde.

Im Menshikovskij Palast gibt es einen großen Ballsaal. In diesem Ballsaal wurde früher sehr viel getanzt, musiziert und gesungen, da der Saal eine sehr gute Akustik hat. Aus diesem Grund haben wir Bruder Jakob im Kanon gesungen, um uns selbst davon zu überzeugen. Außerdem hat uns unser Guide den Tanz, den der Fürst Menshikov sich selbst ausgedacht hat, beigebracht und so tanzten wir in dem Ballsaal, in dem einst berühmte historische Personen, wie Zaren und Fürsten, getanzt haben. Es war sehr lustig und wir hatten sehr viel Spaß!

Auf dem Rückweg liefen wir entlang der Newa, wieder bis zur Bushaltestell. Mit dem Bus sind wir zur Metrostation gefahren, an der uns unsere russischen Partner bereits erwarteten. Wir verabschiedeten uns von unseren und den russischen Lehrerinnen und wünschten allen ein gutes Wochenende, denn den restlichen Tag konnten wir mit unseren Freunden verbringen, wie wir wollten. Insgesamt war der Samstag ein sehr schöner Tag: wir hatten gutes Wetter, haben einiges über die russische Geschichte dazugelernt und konnten den Tag mit unseren Freunden verbringen.

Regina Kunz, 10a

Das Mariinski-Theater ( Мариинский театр)

Sonntag, den 14. Mai

Der Sonntag war der Familientag und hatten wir die Möglichkeit die Zeit mit der Familie unseres Austauschpartners zu verbringen. Die Familie hat mir eine einzigartige Überraschung vorbereitet. Meine Partnerin, besorgte zwei Tickets für das berühmte Mariinski-Theater. Die Vorstellung fing um 19:00 an.

Das Mariinski-Theater (russisch Мариинский театр) ist eines der bekanntesten Opern- und Balletthäuser der Welt. Das Gebäude liegt am Sankt Petersburger Theaterplatz. Viele bekannte Opern und Ballette wurden hier uraufgeführt. Das Theater besteht aus zwei Teilen: die Alte und die Neue Bühne. Die Alte Bühne wurde 1860 gebaut und ist vom Aussehen her sehr exquisit. Die neue moderne Bühne wurde am 2. Mai 2013 mit einer feierlichen Gala eröffnet. Anna Netrebko und Placido Domingo haben die fertig gewordene Bühne eingeweiht.

Die Vorstellung, für die wir Tickets hatten, fand auf der alten Bühne statt. Das war eine ausgezeichnete Gelegenheit die alte Bühne zu sehen. Das Ballett hieß „La Sylphide“. Es ist eine romantische Ballett-Pantomime in zwei Akten. Die Musik komponierte der Franzose Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, die Choreografie stammt vom Italiener Filippo Taglioni. Die Uraufführung fand am 12. März 1832 im Théâtre de l’Academie Royale de Musique, dem Theater der königlichen Musikakademie, in Paris statt. Die erste Titelrolle tanzte Marie Taglioni. Nach der Musik von Herman Severin Løvenskiold, der die Partitur mit schottischen Melodien bereicherte, und in der auf Filippo Taglionis Choreografie basierenden Neufassung von August Bournonville , wurde eine zweite Fassung am 28. November 1836 an der Königlichen Oper in Kopenhagen aufgeführt. In dieser Inszenierung tanzte Lucile Grahn die Titelrolle. Diese Fassung ist bis heute die bekannteste.

Die Handlung des Balletts basiert auf der Novelle „Trilby“ des Franzosen Charles Nodier. Die Titelrollen in dieser Vorstellung tanzten Valeria Martynyuk als Sylphide und Yevgeny Konovalov als James.

Der Ort der Handlung ist das schottische Hochland. Der Schäfer James steht am Vorabend seiner Hochzeit, als eine geflügelte Waldfee (Sylphide) sich in ihn verliebte und sich ihm zeigte. Auch James verliebte sich in das Fabelwesen, ist aber immer noch Willens seine Braut Effie zu heiraten. Die alte Hexe Madge weissagt Effie, dass ihr Bräutigam eine andere mehr als sie liebte. Als James es erfuhr, warf er die Hexe hinaus. In dem darauf folgenden Tanz mit seiner Braut wird James erneut von der Fee gestört, allerdings kann außer ihm keiner sie sehen. Vor dem Altar merkte James, dass die Hochzeitsringe verschwunden sind. Auf ihr Zeichen folgte er der Fee in den Wald hin. Dort, im Kreise ihrer Schwestern, erkannte er, dass seine Liebe als Sterblicher zu einem unsterblichen Wesen aussichtslos ist. Also bittet er die Hexe, ihm zu der Fee zu verhelfen. Diese gibt ihm einen verzauberten Schal, mit dem er das Fabelwesen bannen kann. Nachdem James der Sylphide den Schal umgelegt hat, stirbt sie in den Armen der anderen Feen. Als James daraufhin bemerkt, dass Effie mittlerweile dabei ist, einen anderen Mann zu heiraten, will er die Hexe töten. Diese kommt ihm jedoch zuvor und tötet ihn mit einem Fluch.

Die Vorstellung hat mich fasziniert. Für mich war das etwas Besonderes und ein sehr bezauberndes Erlebnis, weil ich selbst schon seit 13 Jahren Ballett tanze. Es war mein Traum das Mariinski Theater zu besuchen und eine Vorstellung zu sehen. Dank meiner Austauschpartnerin wurde mein Traum verwirklicht und dafür bin ich sehr dankbar.

Laura M., 9a

Puschkin und der Katharinenpalast 1

Montag, den 15. Mai

Es war der achte Tag unseres Schüleraustausches. Wir haben uns alle schon ein wenig an das Leben bei unseren Gastfamilien gewöhnt und freuten uns jeden Tag auf die Ausflüge mit unseren Freunden. Am heutigen Tag, den 15.05.2017 haben wir uns, fast so wie jeden Tag, um 9:00 Uhr in der Schule unserer Austauschpartner getroffen und gingen oder fuhren von hier aus an unser Ausflugsziel. Wir trafen uns morgens und fuhren dann mit einem kleinen Bus in die Stadt Puschkin, die auch Zarskoje Selo genannt wird. Sie liegt 25km südlich von Sankt Petersburg und dort befindet sich die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren, der Katharinenpalast, wie uns unsere Reiseleiterin für diesen Tag schon im Bus erzählt hatte. Als wir dort angekommen sind, machten wir einen kurzen Spaziergang bis zum Palast, dort sind wir an vielen Souvenirständen vorbeigelaufen, bei denen wir uns später auch noch etwas gekauft haben. Der Palast war schon von außen wunderschön, er war blau angestrichen und hatte fünf goldene Kuppeln im Stil des russischen Barocks. Vor dem Palast warteten wir darauf, dass wir in den Palast durften, um unsere Jacken und Taschen abzugeben und machten solange Bilder. Als wir allerdings schon unsere Führung beginnen wollten, gab es einige Probleme wegen der Tickets. Wir warteten einige Zeit, doch dann durften wir in den Palast. Die gesamte Führung durch den Palast war sehr interessant. Wir erfuhren, dass das erste Gebäude schon 1710 gebaut wurde und die Treppe wie in Eremitage aussehen sollte, allerdings ohne Gold, da Katharina die Zweite kein Gold mochte. Aus diesem Grund gab es auch auch ihr privates Esszimmer, in dem alles grün- weiß angestrichen war. Allerdings waren alle anderen Zimmer mit Gold verziert, so wie es damals bei den Zaren üblich war. In fast allen Zimmern gab es einen Kachelofen, der mit blauen angemalten Kacheln dekoriert war. Das Essen bei den damaligen Zaren dauerte in der Regel vier bis fünf Stunden. Das kann man sich heute kaum vorstellen. Während des Krieges wurde fast der gesamte Palast zerstört, doch dies wurde durch Restaurationen, jedenfalls zum Teil, wieder hergestellt. Eines der bekanntesten Zimmer hier ist das Bernsteinzimmer, welches auch als das „achte Weltwunder“ bezeichnet wurde. Es war damals ein Geschenk an den russischen Zaren von Friedrich dem Ersten. Da dieses aber auch im 2. Weltkrieg verschollen ist, wurde an einer originalgetreuen Nachbildung gearbeitet und heute sieht es wieder wunderschön und beeindruckend aus.

Hier war es leider nicht erlaubt Bilder zu machen.

Nach der Führung sind wir noch Palastgarten spazieren gegangen und haben uns noch Souvenirs gekauft. Anschließend sind wir wieder gemeinsam mit dem Bus zur Schule gefahren und haben dort unsere Austauschpartner getroffen. Mir persönlich hat es in Puschkin sehr gut gefallen und mich hat vor allem das Bernsteinzimmer beeindruckt. An diesem Tag wurde meine Austauschpartnerin 17 Jahre alt. Nach der Schule sind Alida, Regina und deren Partnerinnen zu Rita nach Hause gekommen. Wir haben uns alle schick gemacht und uns umgezogen, da Rita’s Eltern eine Limousine für uns gemietet haben. Wir fuhren also 2 Stunden mit einer Limousine durch Sankt Petersburg und der Fahrer hielt bei sehr vielen Sehenswürdigkeiten an, so dass wir Bilder machen konnten. Danach gab es bei Rita zuhause noch Kuchen, nachdem wir alle „Happy Birthday“ gesungen haben. Dieser Tag war sehr eindrucksvoll, interessant und lustig für uns alle.

Rebecca Keller, 10a

Zarskoje Selo – Puschkin 2

Montag, den 15. Mai

Am Montag, den 15.05.2017 fuhren wir mit dem Bus nach Puschkin. Puschkin ist eine kleine Stadt in der Nähe von Sankt-Petersburg. Wir besichtigten den Katharinenpalast, die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren. Der Katharinenpalast ist sehr schön, sowohl von außen als auch von innen. Wir bekamen eine umfassende Führung und Informationen über die Geschichte des Palastes. Die Haupttreppe sieht der Haupttreppe in der Eremitage sehr ähnlich, ist aber kleiner.

Im Allgemeinen sind sehr viele Zimmer aus Gold, aber nicht alle, da manche Zimmer sehr schlicht gehalten wurden. In den Zimmern hängen sehr viele Portraits und die Wände sind mit Verzierungen geschmückt. In vielen der Zimmer steht ein Ofen zum Heizen des Raumes. Es gab auch sehr viele andere Gemälde, die entweder an den Decken oder auch an den Wänden hingen. Uns wurden Esszimmer, aber auch die Ballräume gezeigt. Man konnte sich in dem Ballraum sehr gut vorstellen, wie dort früher Tänze aufgeführt wurden. Uns wurde natürlich auch das berühmte Bernsteinzimmer gezeigt, indem man leider keine Fotos machen durfte. Überall standen Aufpasser, die darauf geachtet haben, dass man nichts anfasst.

Während der Kriege wurde sehr viel zerstört und nicht mehr restauriert, was sehr schade ist, da man noch einen besseren Eindruck von dem früheren Leben der Zaren haben könnte. In einem Gang hingen Bilder, auf denen der russische Präsident Wladimir Putin zu erkennen war, wie er in einigen der Räume stand. Uns wurden natürlich nicht alle Räume gezeigt, weil es sonst zu lange dauern würde. Nach dem wir uns im Inneren sehr viel angeschaut haben, sind wir nach draußen gegangen. Das gesamte Grundstück ist sehr groß und im Sommer bestimmt sehr schön, weil zwischen den Baumreihen sehr viele kleine Wege waren, die in verschiedene Richtungen führten. Auf dem Gelände gab es einige kleine Seen und sehr viel Wiese. Die Treppengeländer waren mit großen Statuen geschmückt. Uns wurde gezeigt, wo die Zaren mit der Kutsche früher hochgefahren sind. Als wir aus dem Gelände rausgegangen sind, haben wir uns noch ein paar Souvenirs gekauft, da es sehr viele Stände mit sehr schönen kleinen Sachen gab. Nachdem wir wieder zurück gefahren sind, sind meine Austauschpartnerin, ihre Mutter und ich in die Stadt gefahren und haben die letzten Geschenke für meine Familie gekauft. Am Abend haben wir uns noch in ein Café gesetzt und haben Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Alina Wolf

Der Tag der Abreise

Donnerstag, den 18. Mai

Am Donnerstag, den 18. Mai war der Tag der Abreise. Wir trafen uns um 10 Uhr vor der Schule und haben wir uns von unseren Austauschpartner weinend verabschiedet. Die Zeit verging wie im Flug, unsere Partner und die gastfreundliche Familien, die russische Schule, die Ausflüge und die Unternehmungen danach, das leckere Essen, sogar der Verkehr und die Staus, die unschlagbar schnelle und laute Metro und vieles mehr haben wir schon jetzt viermisst. Wir waren alle sehr traurig, doch zugleich froh unsere Familie wieder zu sehen. Um 16.50 Uhr waren wir wieder in Frankfurt und schon zwei Stunden später am Elly, wo unsere Familien auf uns warteten. Ende gut, alles gut!

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass der Austausch uns allen sehr gut gefallen hat und uns für immer in Erinnerung bleiben wird.

Viktoria Sacharow