News › Super Science Slam 2018

Am 9. Mai um 19 Uhr traten auch beim diesjährigen Super Science Slam Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland im Bildungscampus auf. Der Super Science Slam ist ein akademischer Wettstreit bei welchem die Wissenschaftler/innen ihr Forschungsgebiet oder ihre Forschungsergebnisse präsentieren konnten, dies jedoch auf unglaublich unterhaltsamer Weise.

Dieses Jahr startete der Slam mit dem Wissenschaftler Dr. Phillip Mann, er stellte seine Forschungen zur Verbesserung aktueller Krebstherapien vor. Dafür nutzte er die Metapher, dass das Finden der Traumprinzessin genauso wie das Finden einer Krebszelle sei und führte sogar ein Experiment mit einem Freiwilligen aus dem Publikum durch. Er erklärte damit also „Gating“ (Krebszelle finden) anhand von „Dating“.

Daraufhin folgte die Psychologin Frau Dr. Katja Weibert, diese erklärte wie sich mit einem MRT erkennen lässt, wie das menschliche Gehirn arbeitet um Personen wiederzuerkennen.

Aber natürlich waren nicht nur Naturwissenschaften vertreten, denn der Soziologe Jörn Höpfner versuchte dem Publikum die Bedeutung und die Methoden der Soziologie näherzubringen.

Nach einer kurzen Pause folgte dann das nächste Wissenschaftlertriplett. Hierbei begann die Frau Dr. Carrie Anderson und erklärte mit vielen unterhaltsamen Beispielen die besonderen Aufgaben einer Linguistin.

Der Gewinner des „Goldenen Gehirns 2018“ zeigte wie leicht sich die Darstellung von Statistiken manipulieren lässt. Er selbst ist ein Mathematikstudent der TU Ilmenau und stellte dies so lustig dar, dass er mit einem Applaus von 112dB der Sieger des Super Science Slam war.

Zum Abschluss berichtete die Lebensmittelchemikerin Viktoria Gans über die „Problemzonen“ der Schokolade und erklärte wie Forscher versuchen diese zu vermeiden.

Wie sich erkennen lässt, waren nicht nur die Themen hochinteressant sondern vor allem auch die Art und Weise wie jeder Wissenschaftler sie unterhaltsam aber dennoch informativ vorstellten konnte.